Allgemeine Lieferungs- und Zahlungsbedingungen (AGB)

1. Allgemeines
1.1. Folgende Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Ernst Brandauer, IT-Services, Prof.-Schlosser-Str. 2, A-6330 Kufstein (nachfolgend Auftragnehmer genannt) gelten für alle Lieferungen und Dienstleistungen, die der Auftragnehmer gegenüber dem Kunden (nachfolgend Auftraggeber genannt) erbringt und regelt die Erbringung und Durchführung aller derzeitigen und zukünftigen Leistungen zwischen den Vertragspartnern.

1.2. Der Vertrag kann direkt durch den Auftragnehmer, über einen Vertriebspartner des Auftragnehmers oder via Onlinebestellung mit dem Auftraggeber abgeschlossen werden. Die Onlinebestätigung über den Eingang der Bestellung (Empfangsbestätigung) ist keine Annahme des Vertrages. Der Vertrag wird erst nach schriftlicher bzw. digitaler Auftragsbestätigung oder Rechnung durch den Auftragnehmer wirksam.

1.3. Ist der Auftraggeber ein Wiederverkäufer (Reseller), verpflichtet er sich gegenüber dem Auftragnehmer, die in diesen AGB übernommenen Verpflichtungen seinen Kunden aufzuerlegen und haftet dem Auftragnehmer gegenüber für Schäden und Ansprüche, die aus Verletzungen dieser Verpflichtung durch seine Kunden entstehen.

1.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen Ankündigungsfrist zu ändern oder zu ergänzen. Die Änderungen werden entsprechend der Ankündigung wirksam, wenn der Auftraggeber ihnen nicht bis zu dem Zeitpunkt des angekündigten Zeitpunkts des Inkrafttretens der Änderung schriftlich widerspricht. Widerspricht der Auftraggeber fristgemäß, endet der Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich für den Auftraggeber positiven Änderungen, durch Gesetzesänderungen notwendig gewordene Änderungen, oder wenn die AGB nicht für bestehende Verträge geändert werden. Es gilt die jeweils gültige Fassung der AGB, die auf der Homepage des Auftragnehmers unter der Adresse http://agb.brandauer.net zu finden ist, als Vertragsbestandteil der mit dem Auftragnehmer abgeschlossenen Verträge. Auf Wunsch werden dem Auftraggeber die AGB auch per Post und Telefax übermittelt.

1.5. Mündliche Nebenabreden zwischen den Vertragsparteien wurden nicht getroffen. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform und werden erst nach schriftlicher Bestätigung des Auftragnehmers wirksam. Dies gilt insbesondere wenn der Vertrag nicht direkt über den Auftragnehmer, sondern über einen Vertriebspartner des Auftragnehmer abgeschlossen wurde. Der mündliche Verzicht auf die Schriftform wird einvernehmlich ausgenommen.

2. Angebot, Vertrag, Kündigung
2.1. Die Angebote und Preise sind freibleibend. Zur Berechnung gelangen die am Tage der jeweiligen Rechnungsstellung gültigen Preise. Alle Preisangaben verstehen sich sofern nicht anders angegeben in Euro und exklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bei Rechnungsstellung werden 20 % MwSt. berechnet. Durch Bekanntgabe einer gültigen UID-Nummer bei Bestellung kann die Rechnungsstellung in EU-Länder außerhalb Österreich nach Prüfung durch den Auftragnehmer auch ohne MwSt. erfolgen. Die Preise können mit einer Vorankündigung von 14 Tagen geändert werden.

2.2. Aufträge gelten zur Rechtswirksamkeit erst dann als angenommen, wenn diese durch den Auftragnehmer angenommen wurden. Die Empfangsbestätigung bei Onlinebestellungen gilt nicht als Auftragsannahme. Die Annahme wird durch Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung und bei Speicherplatzleistungen erst mit der Einrichtung eines  Account/Server und anschließender Zusendung der Zugangsdaten mit Login-Namen und Login-Kennwort bestätigt. Bei Domainregistrierungen und Domaintransfers gilt der Auftrag als angenommen wenn Registrierung/Transfer durch den zuständigen Registrierungs- und Vergabestelle der Domain genehmigt wurde. Besondere Abmachungen gelten nur bei schriftlicher Bestätigung durch den Auftragnehmer.

2.3. Der Vertragszeitraum gilt sofern keine andere schriftliche Vereinbarung getroffen wurde, oder die Angebots- oder Produktbeschreibung keine andere Vertragsdauer bezeichnet für den Zeitraum von 12 Monaten und wird im voraus berechnet.
 
2.4. Der Vertragszeitraum verlängert sich sofern keine andere schriftliche Vereinbarung getroffen wurde automatisch um weitere 12 Monate bzw. um den gesondert vereinbarten Vertragszeitraum wenn der Auftraggeber nicht schriftlich per eingeschriebener Briefpost 6 Wochen vor Ablauf des Vertragszeitraumes kündigt. Eine Kündigung ist unter vorgenannten Fristen von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen per eingeschriebener Briefpost möglich. Es fallen keine gesonderten Kündigungs- oder Bearbeitungsgebühren für den Auftraggeber an.
 
2.5. Bei allen über den Auftragnehmer registrierten Domainnamen wird der Auftraggeber als Inhaber eingetragen und kann gemäß den Bestimmungen dieser AGB jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Das restlichen Produkte und Leistungen gemäß Vertrag werden durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Es ist somit eine gesonderte Kündigung des geschlossenen Vertrages erforderlich.

2.6. Eventuelle Überschreitungen des vertraglich vereinbarten Datentransfervolumen (Traffic) werden gemäß aktueller Preisliste nachträglich berechnet.

3. Zahlungsbedingungen
3.1. Die Abrechnung / Rechnungsstellung erfolgt in der Regel mit Erbringung der Leistung und / oder Auslieferung der Ware. Die Zahlung erfolgt grundsätzlich gemäß der vereinbarten Zahlungsweise (Lastschrift / Überweisung). Die Zusendung der Rechnung erfolgt per E-Mail in Form eines PDF-Dokumentes mit fortgeschrittener digitaler Signatur gemäß Verordnung des Bundesministers für Finanzen bezüglich elektronischer Rechnungen und berechtigt zum Vorsteuerabzug. Der Auftraggeber archiviert die Rechnung als unveränderte Originaldatei zum Nachweis der Herkunft, Echtheit und Unversehrtheit der Rechnung. Änderungen zur E-Mailadresse bzw. den Kontaktdaten des Auftraggeber werden von diesem unverzüglich an den Auftragnehmer mitgeteilt. Gegen eine Bearbeitungsgebühr kann die Rechnung per Briefpost zugestellt werden. Die Zahlung hat wenn nicht anders vereinbart innerhalb 5 Tagen nach Zustellung der Rechnung spesenfrei und ohne Abzug auf das Konto des Auftragnehmers zu erfolgen. Als maßgebend gilt das Eingangsdatum der Zahlung auf dem Konto des Auftragnehmers. Bei Zahlungszielüberschreitungen ist der Auftragnehmer zur Berechnung banküblicher Zinsen berechtigt. Bei Zahlungsverzug werden sofort alle noch offenen Rechnungen fällig. Für den Fall der Rückgabe einer korrekten Lastschrift wird eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 Euro exkl. 20 % MwSt. neben den entstehenden Bankspesen erhoben.

3.2. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Kosten für den Mahnaufwand maximal 9,00 Euro exkl. 20 % MwSt. pro Mahnschrift/Zahlungserinnerung, den zusätzlich anfallenden Kontoführungs- bzw. Evidenzhaltungsaufwand von mindestens 12,00 Euro exkl. 20 % MwSt. und maximal 41,00 Euro exkl. 20 % MwSt., sowie die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung erforderlichen Mahn- und Inkassospesen für die beauftragten Inkassoinstitute und Rechtsanwälte zu verlangen. Diese richten sich bei Inkassoagenturen nach den gesetzlichen Berechnungssätzen der Inkassoinstitute, bei Rechtsanwälten nach dem Rechtsanwaltstarif. Sollte der Auftraggeber mit der Zahlung länger als 2 Monate ab Rechnungsdatum im Verzug sein, ist der Auftragnehmer berechtigt den Account bzw. die Website des Auftraggeber ohne Ankündigung zu sperren. Offene Forderungen entfallen bzw. vermindern sich dadurch nicht.

4. Zusatzvereinbarungen für Domainnamen
4.1. Domainnamen werden durch den Auftragnehmer oder dessen beauftragte Partner bei der zuständigen Registrierungsstelle oder deren Partner registriert. Die Daten zur Registrierung/Transfer von Domainnamen werden vom Auftragnehmer in einem automatisierten Verfahren übermittelt. Der Auftraggeber kann erst von einer tatsächlichen Verfügbarkeit und Zuteilung des Domainnamens ausgehen, wenn diese durch die zuständige Registrierungsstelle der Domain bestätigt wurde. Jegliche Haftung und Gewährleistung für die Zuteilung der bestellten Domainnamen seitens des Auftragnehmers ist ausgeschlossen.

4.2. Domain-Vorregistrierungen erfolgen vom Auftragnehmer sofern nicht anders vereinbart kostenlos. Jegliche Haftung und Gewährleistung für die Zuteilung der vorregistrierten Domainnamen seitens des Auftragnehmers ist ausgeschlossen.

4.3. Für die Wahl des Domain-Namens ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Haftung, sollten durch die Registrierung/Transfer/Datenänderungen einer Domain die Rechte Dritter verletzt werden. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer und dessen Technologiepartner von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei. Die Kosten für notwendigen Leistungen des Auftragnehmers im Zuge von berechtigten und nichtberechtigten Ansprüchen aus Haftungs- und Rechtsansprüchen Dritter werden vom Auftraggeber getragen.

4.4. Der Auftraggeber stimmt bei Registrierung/Transfer/Datenänderungen einer Domain durch den Auftragnehmer auch den AGB und Vergaberichtlinien der Registrierungs- und Vergabestelle der Domain zu. Er informiert sich selbständig über deren aktuell gültigen AGB der jeweiligen Domain. Nachstehende Liste bietet keine Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit, sondern dient als Hilfe für den Auftraggeber:
Bei Registrierung/Transfer einer .AT/.CO.AT/.OR.AT- Domain stimmt der Vertragspartner bzw. der Domainbesitzer den AGB von NIC.AT, welche unter: http://www.nic.at/de/agb/ag_agb.asp zu finden sind zu.
Bei Registrierung/Transfer einer .INFO.AT/.BIZ.AT- Domain stimmt der Vertragspartner bzw. der Domainbesitzer den AGB von NIC.INFO.AT, welche unter: http://www.info.at/agb/domainagb/infoAT_bizAT/ zu finden sind zu.
Bei Registrierung/Transfer einer .DE- Domain stimmt der Vertragspartner bzw. der Domainbesitzer den AGB von DENIC.DE, welche unter http://www.denic.de/doc/DENIC/agb.html zu finden sind zu.
Bei Registrierung/Transfer einer .COM/.NET/.ORG/.INFO/.NAME/.BIZ - Domain stimmt der Vertragspartner bzw. der Domainbesitzer zu, dass gemäß den Richtlinien der ICANN Streitigkeiten über die Domain wegen der Verletzung von Marken-, Namen- und sonstigen Schutzrechten gemäß der Übersetzung der Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy (UDRP), welche unter http://www.icann.org/udrp/udrp.htm zu finden sind geklärt werden sollen.

5. Gewährleistung / Garantie / Datensicherung
5.1. Suchmaschineneintragung und Suchmaschinenoptimierung von Webseiten - Der Auftragnehmer übernimmt die Anmeldungen in Suchmaschinen und Verzeichnisse im Auftrag des Auftraggeber. Die Durchführung erfolgt in automatisierter und/oder manueller Form. Der Auftragnehmer gibt keine Garantie über die Aufnahme der gewünschten URL, Keywords (Suchbegriffe), Descriptions (Beschreibungen) usw. des Auftraggeber in die jeweilige Suchmaschinen. Über eine Aufnahme und den Zeitpunkt der Aufnahme entscheidet allein der Betreiber der Suchmaschine. Der Auftraggeber hat diesbezüglich keinen Anspruch auf  Zahlungsminderung, oder Verlängerung des Zahlungszieles. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass die von ihm für die Anmeldung angegebenen Daten nach der Aufnahme in die Suchmaschinen öffentlich abrufbar sind. Der Auftraggeber haftet für Verletzungen bestehender Rechte durch die angegebenen Daten. Der Auftragnehmer ist nicht haftbar, sollte eine oder mehrere Suchmaschinen die URL des Auftraggeber sperren, weil diese die eingesetzten Methoden zur Suchmaschinenoptimierung bzw. den Inhalt der Homepage nicht, oder nicht mehr akzeptieren.

5.2. Webspace (Speicherplatz) - Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter hinsichtlich der überlassenen und gespeicherten Daten, Programme und Verweise (Hyperlinks), eingebundener Internetseiten auf dem Account / Server frei. Der Auftragnehmer führt keine Datensicherung der auf dem Account / Server gespeicherten Daten und Datenbanken durch. Soweit Daten auf den Account / Server übermittelt werden, stellt der Auftraggeber selbst Sicherungen her.

5.3. Der Auftraggeber erhält zur Pflege seines Angebotes einen Login-Namen und ein Login-Kennwort. Er ist verpflichtet, diese vertraulich zu behandeln, und haftet für jeden Missbrauch, der aus einer unberechtigten Verwendung resultiert. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass aufgrund der Struktur des Internet die Möglichkeit besteht, übermittelte Daten abzuhören. Dieses Risiko nimmt der Auftraggeber in Kauf. Der Auftragnehmer haftet nicht für Verletzungen der Vertraulichkeit von EMail-Nachrichten oder anders übermittelten Informationen.

5.4. Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie dafür, dass der Account / Server / Software / Domains / Zertifikate / Apps für einen bestimmten Dienst, oder eine bestimmte Software geeignet oder permanent verfügbar ist. Der Auftragnehmer garantiert bei allen Leistungen eine Verfügbarkeit von 98%. Es wird versucht auftretende Probleme schnell zu beheben, der Auftraggeber ist jedoch zur Meldung verpflichtet. Die Dienstleistung des Auftragnehmers ist die Stellung des Accounts / Servers / Software / Domains / Zertifikate / Apps. Für Störungen innerhalb des Internet übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.  Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Schäden, Folgeschäden oder entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt durch den Account / Server / Software / Domains / Zertifikate / Apps verursacht wurden. Haftung- und Schadensersatzansprüche sind auf die zehnfache Höhe des monatlichen Auftragswertes der einzelnen Leistung (Jahresleistungen werden aliquot umgerechnet), maximal jedoch auf 2.000,-- Euro (exklusive 20 % MwSt.) je Schadensfall beschränkt. Schadensersatz ist nur bei grobem Vorsatz des Auftragnehmers möglich. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit des Auftragnehmers ist ausgeschlossen. Die Haftung des Auftragnehmers für höhere Gewalt, Kriegshandlungen, Streik, Feuer, Erdbeben, Wasserschaden, Sabotage, Terrorismus und Amoklauf ist ausgeschlossen. Haftungs- und Schadensersatzansprüche an den Auftragnehmer können bis maximal 6 Monate ab Auftraggeberkenntnis des den Schaden verursachenden Ereignisses geltend gemacht werden, es sei denn es handelt sich um einen Fall von vorsätzlicher Schädigung des Auftragnehmers. Eine Beweislastumkehr zu Lasten des Auftragnehmers ist ausgeschlossen. Soweit die Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die Haftung der Arbeitnehmer, sonstigen Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und Vertreter des Auftragnehmers.  

5.5. Die Leistungsumfang für die bereitgestellte Software und Scripten (Open-Source, Freeware, Shareware usw.) am Server des Auftragnehmer beschränkt sich auf die Installation der Programme am Server. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung und keine Funktionsgarantie für die installierten Programme. Der Auftraggeber hat die programmspezifischen Benutzungshinweise, insbesondere das Copyright beim Einsatz der Software bindend zu beachten. Es besteht kein Supportanspruch für die Programme beim Auftragnehmer. Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Haftung, sollten durch den Einsatz der Software die Rechte Dritter verletzt werden. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer und dessen Technologiepartner von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei. Sofern nicht anders schriftlich vereinbart übernimmt der Auftraggeber die weitere Wartung, insbesondere der Sicherheitsupdates der installierten Scripte.

5.6. Der Auftraggeber haftet für entstehende Schäden durch selbst installierte, oder auf Auftraggeberwunsch durch den Auftragnehmer intallierten Scripte/Programme am Account/Server und stellt den Auftragnehmer und dessen Technologiepartner von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei.

5.7. IP-Adressen, die dem Account/Server zur Nutzung zugewiesen wurden können bei Bedarf durch den Auftragnehmer geändert werden. Es besteht seitens des Auftraggeber kein Anrecht auf eine bestimmte IP-Adresse.

6. Zusatzvereinbarungen für Webdesign- und Programmierleistungen
6.1. Sollte der Auftraggeber nach Beauftragung von Webdesignleistungen dem Auftragnehmer nicht die von ihm beizustellenden Unterlagen (Texte, Bilder usw..) innerhalb eines Monats beibringen, so gilt eine zusätzliche 10%ige Bearbeitungsgebühr, berechnet vom Volumen der Webdesignleistungen als vereinbart. Diese kann vom Auftragnehmer sofort in Rechnung gestellt werden und ist innerhalb 5 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu bezahlen.   

6.2. Der Auftraggeber haftet für die bereitgestellten Unterlagen und stellt den Auftragnehmer und dessen Technologiepartner von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei. Dem Auftragnehmer trifft keine wie immer geartete Haftung, Prüf- und Warenpflicht für vom Auftraggeber bereitgestellte Unterlagen.

6.3. Der Auftraggeber erhält ein Werknutzungsrecht und dieses darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Auftragnehmers als Urheber an Dritte entgeltlich oder unentgeltlich übertragen werden. Der Auftraggeber ist erst nach ordnungsgemäßer Bezahlung des vereinbarten Honorars befugt, die urheberrechtlich geschützten Leistungen in der vereinbarten Art und Weise zu nutzen. Werden Drittleistungen wie Websitevorlagen, Programme und Programmteile in die Leistung des Auftragnehmers eingebunden akzeptiert der Auftraggeber die Nutzungsrechte des Urhebers. Die Leistungen des Auftragnehmers dürfen weder im Original noch bei der Reproduktion ohne Genehmigung des Auftragnehmers geändert werden und Nachahmungen, welcher Art auch immer, sind unzulässig.

6.4. Sofern nicht ausdrücklich andere Zahlungsbedingungen schriftlich vereinbart wurden sind bei Webdesign- und Programmierleistungen 30 % des Werklohnes binnen 5 Tagen ab Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer, die verbleibenden 70 % binnen 10 Tagen ab Lieferung bzw. Freigabe auf dem Server ohne Abzug fällig.

6.5. Die Gewährleistungsfrist beginnt ab dem Rechnungsdatum der Endrechnung beträgt, falls der Auftraggeber Unternehmer ist, sechs Monate. Mängelrügen haben binnen einer Frist von 5 Werktagen ab Ablieferung bzw. Freigabe am Server schriftlich (falls mit Brief eingeschrieben) zu erfolgen. Der Auftragnehmer haftete nicht für serverseitige, gänzliche oder temporäre Ausfälle im Internet. Der Auftragnehmer leistet keine Gewähr dafür, dass die Darstellung von Webseiten bei allen Browsern in der selben Qualität erfolgt. Diesbezügliche Unterschiede stellen jedenfalls keinen Mangel dar. Darüber hinaus übernimmt der Auftragnehmer keine Gewähr dahingehend, dass aus den durch den Auftraggeber beigestellten Komponenten alle funktionalen Anforderungen des Auftraggebers hergestellt werden können.
Der Auftragnehmer haftet nur für die von Ihm oder dessen Technologiepartnern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden. Für Schäden resultierend aus leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nicht. Die Haftung für Folgeschäden und entgangenem Gewinn, sowie der Ersatz von Sachschäden im Sinne des Produkthaftungsgesetz wird ausgeschlossen. Haftung und Schadenersatzansprüche sind auf die Höhe des Auftragswertes, maximal jedoch auf  2.000,-- Euro (exklusive 20 % MwSt.) beschränkt.

7. Veröffentlichte Inhalte / gespeicherte Daten
7.1. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglicher Haftung für den Inhalt von E-Mails, übermittelten Webseiten auf dem Account / Server frei. Dies gilt insbesondere für entstandene Kosten aus zivilrechtlich, strafgerichtlich und verwaltungsstrafrechtlich Forderungen. Der Auftraggeber darf mit seinem Angebot keinerlei Warenzeichen- Patent- oder andere Rechte Dritter verletzen. Die Darstellung und Präsentation von Internetseiten hetzerischen, beleidigenden und auch wettbewerbswidrigen Inhalten ist untersagt. Der Auftraggeber stellt sicher, dass jugendgefährdende Inhalte (Erotik usw.) nur Personen über 18 Jahren und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften der Länder Österreich und Deutschland zugänglich gemacht werden. Der Auftraggeber gewährleistet, dass seine Seiten nicht gegen geltendes Recht der Europäischen Union, insbesondere der Länder Österreich und Deutschland verstoßen. Für den Inhalt der Seiten ist der Auftraggeber selbst verantwortlich. Es besteht für den Auftragnehmers keine Prüfungspflicht der übermittelten Daten. Der Auftragnehmer kann bei Verstoß den Vertrag fristlos kündigen und den Account / Server sofort sperren. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, das Angebot des Auftraggeber sofort zu sperren, falls dieser Dinge auf seinem Account / Server einrichtet, die die Sicherheit des Servers gefährden bzw. den Betrieb der Account / Server stören. Dieser Vertrag, insbesondere die Zahlungsverpflichtung des Auftraggeber bleibt durch eine berechtigte Sperre des Account / Server unberührt. Der Auftraggeber hat bei berechtigter Sperre bzw. fristloser Vertragskündigung keinen Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.

7.2. Der Auftraggeber verpflichtet sich gemäß den gesetzlichen Vorschriften der Europäischen Union, insbesondere der Länder Österreich und Deutschland keine unverlangten Werberundschreiben oder Massensendungen via E-Mail auf seinem Account / Server zu betreiben. Der Auftraggeber haftet für Schäden die durch eine Nichtbeachtung entstehen.

7.3. Datenschutz - Der Auftragnehmer weist darauf hin, dass personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung gespeichert werden. Der Auftragnehmer weist des weiteren darauf hin, dass die Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung an die an der Registrierung beteiligten Dritte übermittelt und im üblichen Umfang zur Identifizierung des Inhabers der Domain veröffentlicht werden einschließlich der öffentlichen Abfragemöglichkeit in sogenannten Whois-Datenbanken.

7.4 Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz für Datenübertragungen in offenen Netzen, wie dem Internet, nach dem derzeitigen Stand der Technik, nicht umfassend gewährleistet werden kann. Der Auftraggeber weiß, dass der Auftragnehmer das auf dem Webserver gespeicherte Seitenangebot und unter Umständen auch weitere dort abgelegte Daten des Auftraggeber aus technischer Sicht jederzeit einsehen kann. Auch andere Teilnehmer am Internet sind unter Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen und den Nachrichtenverkehr zu kontrollieren. Für die Sicherheit der von ihm ins Internet übermittelten und auf Web-Servern gespeicherten Daten trägt der Auftraggeber vollumfänglich selbst Sorge und Haftung.

7.5. Der Auftragnehmer erfasst die aktuelle "IP-Nummer" des Auftraggeber bei einer Online-Bestellung zusammen mit Datum, Uhrzeit und weiteren relevanten Daten. Diese werden vertraulich behandelt und nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen oder dergleichen verwendet. Sie dienen vielmehr ausschließlich dem Zweck, eine Bestellung oder Vorgänge im Auftraggebermenü bei Problemen, Unklarheiten usw. nachvollziehen zu können. Zudem behält sich der Anbieter das Recht vor, diese Daten auf Verlangen einer Staatsanwaltschaft oder eines ordentlichen Gerichts offen zu legen.

8. Eigentumsvorbehalt, Eigenwerbung
8.1 Eigentumsvorbehalt -  Alle über den Auftragnehmer bezogenen Artikel/Leistungen bleiben bis zur zur vollständigen Bezahlung aller offenen Verbindlichkeiten Eigentum des Auftragnehmers. Alle Layouts, Inhalte und Programme unterstehen, soweit nicht anders schriftlich vereinbart, dem Copyright des Auftragnehmers und bleiben auch nach Zahlung des vereinbarten Rechnungsbetrages Eigentum des Auftragnehmers. Sie dürfen ohne schriftliche Genehmigung weder weitergegeben noch vertrieben werden.

8.2. Eigenwerbung - Der Auftragnehmer ist berechtigt, sofern nicht anders schriftlich vereinbart alle von ihm erbrachten Leistungen sowohl zur Eigenwerbung zu verwenden als auch mit einem Link zur eigenen Homepage zu versehen. Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer frei, erbrachte Leistungen in seine Referenzliste aufzunehmen.

8.3. Informationen des Auftragnehmers - Der Auftraggeber erklärt sich bis auf Widerruf einverstanden, Informationen über das Internet, Neuerungen und Angebote des Auftragnehmers per E-Mail und anderen Werbemöglichkeiten zu erhalten.

9. Schlussbestimmungen
9.1. Geschäftsfähigkeit - Der Auftraggeber erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und voll geschäftsfähig ist.

9.2. Anwendbares Recht - Die geschäftlichen Beziehungen zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber unterliegen ausschließlich dem jeweils geltenden Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechtes. Dies gilt ausdrücklich als vereinbart.

9.3. Gerichtsstand - Unabhängig vom Streitgrund und Streitwert gilt das für den Auftragnehmer sachlich und örtlich zuständige Gericht.

9.4. Übertragung - Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Vertrag mit allen Rechten und Pflichten durch Erklärung an Rechtsnachfolger zu übertragen, soweit sich der Auftragnehmer für die Erbringung der geschuldeten Leistung verbürgt.

9.5. Erklärungen - Alle Erklärungen vom Auftragnehmer können auf elektronischem Weg an den Auftraggeber gerichtet werden.

9.6. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung, oder ein Teil derer zu dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahekommenden Ersatzbestimmung, die die Vertragspartner zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.

Stand: 10. Mai 2018
Ende der AGB